aus einer vergangenen Zeit, wo Lebensmittel, die heute selbstverständlich sind, noch rar und kostbar waren und ihre gekonnte Zubereitung noch das nachbarschaftliche und familiäre Miteinander gefördert haben. Ich glaube, das waren damals die guten Dinge in diesen schlechten Zeiten ... *
Sehr lebendig und anschaulich erzählt, mit einem Schuss trockenem Humor. Ich mag das (genauso wie Kartoffeln und Kaffee ;-)
Sehr gerne gelesen.
LG, Bellinda
Malzkaffee wurde bei uns damals auch viel getrunken. Echten Kaffee gab es in meiner Kindheit bei uns ganz, ganz selten. In der DDR war der damals auch Mangelware. Wir Kinder bekamen ja sowieso keinen. Meine Mutter und auch meine Oma hatten damals zum sogenannten Kaffee noch selbst gebackene Maronen gereicht. Die hatten sie aus Erbsen hergestellt. An den Geschmack kann ich mich heute aber nicht mehr erinnern. Not machte damals... Show more
Schöne Erinnerungen an deine Mutter. Könnte sie das Büchlein lesen, wäre sie sicher stolz.
Deine Mutter wird so in der Erinnerung der Menschen heute noch sein, die dabei waren!
Diese Jahre des Hunger und dem Zusammenhalt der Nachbarschaft - erlebe ich heute nicht mehr.
Der Überfluss kennt keine Freude an solchen bescheidenen, damals so wichtigen spontanen Einfällen, wo jeder mit dem Wenigen was er hatte, sich einbrachte und zu einem Fest des Gaumens und der Sinne beitrug!
Herzlichst
Annelie