Die Story wirkt auf mich ein wenig konstruiert. Das Szenario ist nicht unmöglich, mangels näherem Hintergrund und des Fehlens eines Motivs von Harald läßt sich allerdings schwer beurteilen, ob ein "knallharter" Zuhälter sich so einfach überzeugen läßt, Französisch-Übersetzer zu werden.
Dr Schluß läßt auch einiges offen.
Interessant finde ich vielmehr, daß der Autor aus "dem schlimmsten Ort" eine prinzipiell ortsunabhängige... Show more
Sehr gut geschrieben. Trotzdem bleibt der Leser irgendwie unbefriedigt zurück. (Ja, auch Literatur kann zur Befriedigung von Menschen beitragen .)
Ja, so, wie ich es erzählt habe, ist es halt tatsächlich geschehen. Du meinst, ich hätte aus einem autobiographischen Stück Leben Literatur machen sollen, damit es für den Leser befriedigend wird? Wenn nun aber das Leben selbst unbefriedigend ist? Nun, man kann natürlich... Show more
Menschen schaut man ins Gesicht, aber wie erkennt man, dass es sich um unberechenbare oder kranke handelt`? Die Erfahrung wird*s zeigen, die wahrlich tödlich sein kann. Danke für dieses Buch.
In diesem Bataillon, in dem ich damals war, habe ich sehr schnell gelernt, bei wem ich vorsichtig sein muss und bei wem ich nicht vorsichtig zu sein brauche. Menschenkenntnis bildet sich durch Erlebnisse. In die Augen eines Menschen zu schauen, lässt manchmal tief blicken.
Puh! Was für eine entsetzliche Situation! War es richtig, dass Jonas nichts gesagt hat? Was wäre gewesen, wenn Harald wieder "ausgerastet" wäre? Eine verdammt schwere Entscheidung!
Ich erzähle hier ein Erlebnis, das ich genauso gehabt habe, damals bei der Bundeswehr. Dieser Harald war tatsächlich unberechenbar, deswegen habe ich während des Französisch-Unterrichts den Vorfall nie wieder angesprochen. Leider habe ich so nie erfahren, warum er eigentlich... Show more
Ja, ich habe das für real gehalten. Ich habe Deinen Beitrag in der Gruppe verlinkt.
Da ist nichts konstruiert. Ich habe es genau so erlebt. Dass ich das Motiv des "Zuhälters" nie erfahren habe, hat mich auch immer frustriert. Aber so ist halt das Leben. Geschehen ist das Erzählte im Jahr 1974, in dem damaligen amerikanischen Atomraketenlager in der Nähe von... Show more
Da ist nichts konstruiert. Ich habe es genau so erlebt. Dass ich das Motiv des "Zuhälters" nie erfahren habe, hat mich auch immer frustriert. Aber so ist halt das Leben. Geschehen ist das Erzählte im Jahr 1974, in dem damaligen amerikanischen Atomraketenlager in der Nähe von Meppen. Die Bundeswehr hatte das Lager zu bewachen, in einem Ring von Wachtürmen um das Lager herum. Wir hatten daher in unseren Waffen scharfe Munition.
Einverstanden. An das echte Leben stelle ich nicht dieselben Anforderungen wie an eine entworfene Geschichte, die typischerweise gerade im Kontext eines Krimis oder Thrillers alle relevanten Fragen beantworten sollte.